Schlafatlas 2017: Wo man in Deutschland am besten schläft

Zur IFA 2017 hat Beurer den "Schlafatlas 2017" im Gepäck und präsentiert die Studienergebnisse zum Thema "So schläft Deutschland".

Schlafendes Pärchen Bildquelle: © Beurer
SE 80 SleepExpert Bildquelle: © Beurer

Der Schlafsensor SE 80 SleepExpert

Im Schlafatlas wurde das Schlafverhalten der Deutschen, bezogen auf unterschiedliche Einflussfaktoren wie etwa Regionen, Familienstand, Einkommen und Gesundheit thematisiert. Teil der Studie war ebenfalls eine objektive Vergleichsmessung des Schlafverhaltens mit dem Schlafsensor “SE 80 SleepExpert”, der zusätzlich zu der subjektiven Befragung hinzugezogen wurde. Die daraus resultierenden Ergebnisse wiesen Unterschiede in der subjektiv wahrgenommenen und der objektiv gemessenen Schlafdauer aus.

Kernergebnisse des Schlafatlas deuten auf ein deutlich besseres Schlafverhalten in Norddeutschland hin: Norddeutschland schläft länger und Süddeutschland hat die meisten Schnarcher. So belegt die Studie, dass im Norden die Schlafzufriedenheit am größten ist und die Menschen dort untertags auch weniger schlafen. In einem Regionen-Ranking bewies sich Bremen als Bundesland mit dem besten Schlaf. Am schlechtesten schlafen Bayern, Sachsen-Anhalt und Berlin. Die meisten Nacktschläfer hat Hamburg. Die große Lärmbelästigung, höhere Außentemperaturen und der größere Arbeitsstress in der Hauptstadt wirken sich negativ auf den Schlaf aus.

Weitere Faktoren, die zu einer Beeinflussung führen sind in der Familie und im Beruf zu sehen. Gerade Mütter, die einem Beruf nachgehen haben durch ihre Doppelbelastung den schlechtesten Schlaf.

Die objektive Biosignal-Messung mit dem Schlafsensor zeigt deutlich: Die Deutschen schlafen kürzer als sie denken. Die Bevölkerung beurteilt ihren Schlaf subjektiv besser als er tatsächlich ist. So schätzen die Deutschen ihre absolute Schlafdauer im Schnitt auf 6:54 Stunden, die objektive Messung mit dem Schlafsensor ergibt aber eine reine Schlafzeit von nur 6 Stunden. Die Differenz von 54 Minuten entsteht durch Wachphasen, an die sich die Probanden nicht erinnern.

Der Schlafatlas verdeutlicht, wie wichtig ausreichender Schlaf ist und mit welchen einfachen Gewohnheitsänderungen eine optimale Schlafbedingung geschaffen wird.  

Schon seit 2015 beschäftigt sich der Ulmer Gesundheitsspezialist mit dem Thema Schlaf und stellte bereits zur IFA 2016 eine komplette “SleepLine” vor, die das Schlafverhalten positiv beeinflussen soll. „Mit unserer SleepLine haben wir 2016 den Nerv der Zeit getroffen und freuen uns zur IFA 2017 mit den beiden Wärmeunterbetten UB 190 und UB 200 zwei weitere Produkte integrieren zu können.“, so Kerstin Glanzer, Marketingleiterin von Beurer. „Wärme ist ein wichtiger Einflussfaktor für einen gesunden Schlaf, den wir mit den beiden Unterbetten optimal abdecken“, erklärt Glanzer weiter.

Zur IFA 2017 stellt Beurer Neuheiten in allen Produktbereichen vor. Alle Highlights sind auf dem Beurer Stand in Halle 4.1 Stand 212 zu sehen.

Zur Methodik: An der repräsentativen Umfrage nahmen 3.491 Bundesbürger teil. Durchgeführt wurde die Studie vom Kölner Schlafmediziner Dr. Michael Feld und Professor Peter Young, Direktor der Klinik für Schlafmedizin an der Universität Münster.