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Smart Home: Herstellerübergreifende Kompatibilität gefordert

Offene Schnittstellen zu Google oder Amazon bauen bereits die meisten Smart Home-Hersteller in ihre Produkte ein, doch die herstellerübergreifende Kompatibilität der Produkte ist noch lange kein Standard. WiZ fordert ein umdenken der Hersteller.

Smart Home Bildquelle: © WiZ

Anlässlich der vergangenen Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas fordert WiZ, Anbieter vernetzter Lampen und Leuchten für Smart-Home-Umgebungen, von noch mehr Unternehmen eine herstellerübergreifende Komptabilität ihrer Produkte. Ohne diese notwendige Öffnung sieht WiZ eine nachhaltige Weiterentwicklung des Smart Home-Trends gefährdet. “Die CES hat viele spannende Produkte rund um das Smart Home sowie das Internet der Dinge geboten. In Sachen Kompatibilität scheinen jedoch leider einige Hersteller noch nicht offen für wirkliche Vernetzung zu sein”, stellt Thomas Walch, Market Manager Consumer Electronics Europe bei WiZ, fest. Viele hätten zwar erkannt, dass offene Schnittstellen, gemeinsame Standards und Kompatibilität zu “Quasi-Standards” wie Amazon und Google wichtige Merkmale sind, die den Kunden das Leben leichter machen, jedoch gäbe es noch diverse Hersteller, die auf proprietäre Formate setzen und sich damit nur mit sich selbst vernetzen können.

Zugleich vertieften Google und WiZ auf der CES ihre Partnerschaft rund um die Sprachsteuerung “Google Assistant”. So war Google mit einem Demonstrator seines Sprachassistenten am Stand von WiZ präsent. Zugleich präsentierte Google sechs smarte Lampen und Leuchten von WiZ in seiner Google Assistant Partner Gallery.

“Unser Ziel ist es, für unsere ‘Connected Light’-Technologie die bedeutendsten Unternehmen aus den Bereichen IoT, Smart Home, Cloud und Beleuchtung als Partner zu gewinnen”, berichtet Thomas Walch. Das Google Assistant-Ökosystem sei für WiZ von großer Bedeutung, da Nutzer hierüber die smarten Lampen und Leuchten des Unternehmens beispielsweise über Sprachkommandos steuern und auch ‘Moments’ von WiZ aktivieren können.

Auf der diesjährigen CES, zeigte Google in seiner Assistant Partner Gallery die folgenden WiZ-Produkte: den Projektor Graal, das Wi-Fi LED A-type E26-Leuchtmittel, die Tischlampe Hero, das Wi-Fi LED BR30 E26-Leuchtmittel sowie die Tischlampe Spirit und den Strahler Quest. “Es freut uns sehr, dass wir in der Google Gallery vertreten waren und ein Demonstrator von Google an unserem Stand zu sehen war”, kommentiert Walch: “Zugleich öffnen wir unsere Technologie für andere Unternehmen und hoffen, dass diese dasselbe tun.”

2017 hatte Google WiZ als kompatiblen Partner in der Kategorie “Smart Home” ausgezeichnet. Die Kompatibilität mit der deutschen Version von Google Direct Actions sorgt dafür, dass seither per Sprachkommando Lichter an/aus geschaltet, die Helligkeit mit und ohne Prozentangaben reguliert sowie die Farben der Lampen und Leuchtmittel bestimmt werden können. Um die smarten Lampen gezielt ansprechen zu können muss lediglich für die einzelnen Leuchten – oder Gruppen von Leuchten - jeweils ein Name in den Einstellungen von Google Home Control hinterlegt werden. „Die reibungslose Steuerung der Lampen via Direct Actions ist ein wichtiger Schritt für eine noch höhere Nutzerfreundlichkeit im Smart Home durch die Leuchten von WiZ. Als nächsten, noch tieferen Integrationsschritt planen wir die Verknüpfung auf Grundlage von Conversations – und zwar für alle Sprachen“, erklärt Thomas Walch.

Die Produkte von WiZ basieren auf dem “Connected Lights”-Ansatz, dass jede Lampe bzw. jedes Leuchtmittel zu einem selbständigen Element innerhalb einer via WiFi vernetzten Umgebung wird. Jede WiZ-Lampe und jedes WiZ-Leuchtmittel kann dank eines eigenen Speichers Einstellungen speichern und ist über das heimische WLAN mit einer Cloud-Plattform verbunden. Diese kommuniziert mit Hilfe einer App mit dem Smartphone oder dem Tablet. Der Nutzer ist somit – im Gegensatz zu vergleichbaren Lösungen andere Anbieter- nicht auf eine Bridge und weitere Hardware angewiesen.

Selbst technisch wenig versierte Nutzer können bequem - von überall aus - einzelne Lampen steuern, diese zu Gruppen zusammenfassen, Lichtszenarien mit individuellen Atmosphären speichern und noch viele weitere Funktionen nutzen. Dazu gehören beispielsweise Anwesenheitssimulationen und nach festen Zeitplänen ablaufende Lichtszenarien dank WiZ “Conneced Lights”.