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Haier-Gruppe: Vision 2022 für Deutschland

Im Jahr 2018 hatte Haier die Candy-Hoover-Gruppe übernommen. Deutschland-Chef Thomas Wittling stellte nun vor, welche Ziele sich das Unternehmen für den hiesigen Markt gesteckt hat.

Haier Candy Hoover Bildquelle: © elektrobörse handel

Die Deutschland-Strategie der Haier-Gruppe stellte Thomas Wittling Anfang Mai in München vor.

Im Jahr 2018 hatte die Hausgeräte-Marke Haier mit dem Zukauf der Candy-Gruppe auf dem europäischen Markt expandiert. 2019 übernahm Thomas Wittling, Geschäftsführer bei Haier Deutschland und Österreich, auch die Geschäftsleitung der Candy Hoover Gruppe Deutschland und Österreich. Wittling stellte nun in München die weitere Strategie für den deutschen Markt vor. So sei die Zielsetzung für die Haier-Gruppe, bis zum Jahr 2022 Nummer eins in Deutschland Nummer zu werden. „Das wird nicht ohne Akquisitionen gehen“, so Wittling. Allerdings wolle man sich hier entsprechend Zeit nehmen.

Das komplementäre Produktportfolio der drei Marken soll sich auch markentechnisch ergänzen: Die Marke Haier wird im Premiumsektor gesehen und solle auch vor allem dort wachsen. Die Verortung von Candy liegt eher im Einstiegssegment, „für Jedermann“. Hoover deckt mit hochwertigen Produkten den mittleren Bereich ab.

Im Jahr 2018 sei eine Distributionserweiterung um relevante Online-Händler vollzogen worden sowie eine verstärkte Distribution über traditionelle Kanäle des Handels und Fachhandels. Ab Ende 2019 wolle man im Küchen- und Möbelhandel starten.

Ausgewählten Fachhändlern wird auf einer Roadshow von Ende Mai bis Anfang Juni das Drei-Marken-Dach vorgestellt. Der erste gemeinsamen Stand der Haier-Gruppe wird auf der Area30 im September zu sehen sein.