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Backen und Kochen: Voll fett!

Knusprige Pommes, knackige Frühlingsrollen, rustikale Pizza und leckere Muffins mit bis zu 80 Prozent weniger Fett zubereiten? Heißluftfritteusen machen es möglich, gesünder zu schlemmen. Die neuen Geräte sind echte Alleskönner – sie frittieren, garen, backen und grillen.

Pommes Bildquelle: © Sergiy Kuzmin - 123rf

Herkömmliche Fritteusen arbeiten in der Regel mit hoch verarbeiteten Ölen und Fetten und unter großer Hitze. Gerade beim Frittieren von Kartoffeln treffen dann Kohlenhydrate und Fette zusammen: Die Insulinausschüttung blockiert die Fettverarbeitung im Körper, vielmehr wird das Fett direkt in die Zellen eingelagert. Hinzu kommen die krebserregenden Stoffe, die beim Braten und Rösten von Lebensmitteln unter hohen Temperaturen entstehen. Im Gegensatz dazu arbeiten Heißluftfritteusen mit sehr wenig oder komplett ohne Öl. Ein heißer, schnell rotierender Luftstrom sorgt dafür, dass die Lebensmittel gleichmäßig gegart werden. Die Temperatur lässt sich dabei individuell einstellen.

Mehr als nur heiße Luft
In Zeiten, in denen “Convenience Food” und die gleichzeitig schonende und gesunde Zubereitung von Speisen in Eigenregie ganz oben auf der Prioritätenliste stehen, verwundert es nicht, dass sich Heißluftfritteusen großer Beliebtheit erfreuen: Bereits 2016 lagen elf Modelle unter den Top 22 der schnellen Küchenhelfer mit einem Gesamtumsatzanteil von 43,13 Prozent (23,96 Millionen Euro). Und auch 2017 ist der Heißluftfritteusen-Markt weiter gewachsen: Laut GfK Deutschland wurden rund 17 Prozent mehr von diesen Modellen verkauft – Tendenz weiter steigend.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand: So bereiten Heißluftfritteusen Speisen nicht nur mit bis zu 80 Prozent weniger Fett zu – die Geräte sind auch wahre Alleskönner und vielfältig einsetzbar. So können sie neben dem klassischen Frittieren auch Brot, Pizza, Kuchen, Scampi, Hähnchen oder sogar Gulasch zubereiten. Unangenehme Gerüche werden dabei auf ein Minimum beschränkt, denn es wird lediglich das Öl erhitzt, das in den vorfrittierten oder gefrosteten Lebensmitteln steckt. Kippt das Gerät einmal um, besteht keine Verbrennungsgefahr durch auslaufendes Öl. Noch dazu lässt sich durch die geringe Vorheizzeit Energie sparen – gerade für kleinere Portionen ist die Heißluftfritteuse eine echte Alternative zum großräumigen Backofen.

Darauf ist beim Kauf zu achten
Bei Fett handelt es sich um einen Geschmacksträger, das bedeutet: Wird mit weniger Fett gegart, ist der Geschmack weniger intensiv. Dafür sind Speisen, die in Heißluftfritteusen zubereitet werden, definitiv kalorienärmer, verglichen mit konventionellen Fritteusen. Allerdings können sich auch hier Schadstoffe bilden – je höher die Temperatur, desto höher die Wahrscheinlichkeit. Das Frittieren bis maximal 180 Grad ist ideal. Daher sollte sich beim Gerät der Wahl die Temperatur- und Garzeit manuell einstellen lassen. Um beste Geschmackserlebnisse trotz minimaler Ölzufuhr zu erzielen, empfiehlt sich eine Heißluftfritteuse mit Rührfunktion bei der Pommes und Co. gewendet werden können, sodass die Hitze an alle Stellen gelangt. Einige Hersteller setzen auf innovative Technologien um den „Außen-kross-innen-saftig“-Effekt zu erzielen. Manchmal ist die Zubereitung von Speisen in Heißluftfritteusen um einiges zeitaufwändiger als bei den traditionellen Geräten – doch auch dies variiert von Hersteller zu Hersteller.