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IFA 2018: "Wir sind begeistert – und wir konnten begeistern"

Die diesjährige IFA ist bereits vorbei und für die Hersteller damit das Jahresendgeschäft eingeläutet. Mit 245.000 Besuchern – davon 150.000 Fachbesucher – und einem Ordervolumen von 4,7 Milliarden Euro, zeigten sich die Veranstalter zufrieden. Nun ziehen auch die Aussteller ein erstes Fazit.

IFa 2018 Bildquelle: © Messe Berlin

Ob Bodenpflege, Küchenhelfer oder smarte Assistenten – auf der diesjährigen IFA präsentierten die Aussteller wieder eine breite Palette an Produkten. „Die IFA ist für alle beteiligten Industrien, Handel, Konsumenten und Medien der effizienteste und weltweit bedeutendste Treffpunkt“, erklärt Dr. Christian Göke, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin. Durch den Zeitpunkt der Veranstaltung vor dem Black Friday, Singles Day in China und Weihnachten, wird hier das Fundament für das Jahresendgeschäft gelegt. „Für uns war es der perfekte Start in die wichtige zweite Hälfte des Jahres“, resümiert Peter Wildner, Geschäftsführer von Nivona. „Die Resonanz in diesem Jahr war einmalig. Den direkten Kontakt zu Fachhändlern bekommen wir nirgends so schnell und einfach wie in Berlin.“

Dass sich das Ordervolumen insgesamt  auf 4,7 Milliarden Euro beläuft und sich damit auf einem Rekordniveau befindet, lässt bereits auf eine gute Stimmung bei Industrie und Handel schließen. Aber auch die ersten Fazits der Aussteller zeigen, die IFA ist die bedeutendste Messe für Consumer und Home Electronics: „Unser Fazit zur IFA 2018: Wir sind begeistert – und wir konnten begeistern“, so Brian Fogh, Geschäftsführer bei Electrolux Hausgeräte. „Die Messe war für uns ein voller Erfolg und wir freuen uns schon jetzt auf das kommende Jahr.“ Auch Alexander Zeeh, Director Home Appliances Samsung Electronics gibt sich positiv: „Die IFA 2018 war ein voller Erfolg für Samsung Hausgeräte. Es ist uns gelungen, zu zeigen, wie unsere Hausgeräte dank Vernetzung schon jetzt den Alltag noch einfacher gestalten können und welches Potential das Thema Smart Home weiterhin bietet.“

Doch nicht nur die Präsentation der neusten Innovationen macht die IFA so wichtig. Hersteller nutzen die Messe, um sich ein direktes Feedback der Endkonsumenten einzuholen. „Es haben sich drei große Themenbereiche herauskristallisiert, die die Besucher besonders begeistern: modernes Design, einfache Handhabung und vernetzte Lösungen“, fasst Harald Friedrich, Geschäftsführer Robert Bosch Hausgeräte seinen Eindruck zusammen. Das Feedback der Messebesucher habe gezeigt, dass sich das Unternehmen auf dem richtigen Weg befinde. Auch künftig werde Bosch daher auf die Bedürfnisse der Konsumenten setzen und versuchen deren Wünsche frühzeitig zu erkennen.

Das die Besucher dabei gerne selbst ausprobieren zeigte sich am Stand von Liebherr. Der zur Verfügung gestellte MyStyle-Konfigutator wurde intensiv von Fachbesuchern, Journalisten und Technikbegeisterten genutzt, um sich einen individuellen Kühlschrank zu erstellen – Farben, Material und Ausstattungsmerkmale konnten hier frei gewählt werden.

Nach einem so erfolgreichen Start ins Jahresendgeschäft sind sich auch alle einig: Nach der IFA ist vor der IFA und die Besucher können schon gespannt sein, mit welchen Neuheiten die Hersteller sie nächstes Jahr überraschen werden.